Buxtehude: Feuer-Drama in Wohnhaus, 4 in Klinik

NI Breaking News 17.09.2026 · 09:45
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Am Mittwochabend (16.09.2026) geriet eine Wohnung in Buxtehude in Vollbrand. Vier Personen wurden verletzt und es entstand 250.000 Euro Sachschaden.

Am gestrigen Mittwochabend ist es gegen 21:08 Uhr in Buxtehude in der Straße Sagekuhle / Ecke Konopkastraße aus noch ungeklärter Ursache zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus gekommen.

Das Feuer brach im Obergeschoss des zweistöckigen Gebäudes in der Wohnung einer 29-jährigen Bewohnerin aus. Zusammen mit ihren beiden Kindern und dem Hund gelang ihr die Flucht über das Treppenhaus ins Freie. Ihr 26-jähriger Lebensgefährte konnte sich nur noch auf den Balkon retten und machte dort mit Hilferufen auf sich aufmerksam. Ein 35-jähriger Bewohner eines Nachbarhauses hörte die Rufen, holte rasch eine Leiter und konnte den Mann noch vor dem Eintreffen der ersten Rettungskräfte in Sicherheit bringen.

Großeinsatz der Rettungskräfte

Da zu Beginn unklar war, ob beziehungsweise wie viele weitere Menschen sich nicht selbst aus ihren Wohnungen befreien konnten, löste die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Alarm für einen Massenanfall an Verletzten aus. Neben beiden Zügen der Freiwilligen Feuerwehr der Hansestadt Buxtehude wurde die Ortswehr aus Neukloster alarmiert. Insgesamt kamen neun Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zum Einsatz.

Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte brannte die betroffene Wohnung bereits lichterloh. Zeitgleich zu den Löscharbeiten überprüften Einsatzkräfte der Feuerwehr die übrigen Wohnungen auf eingeschlossene Personen. Weitere Menschen befanden sich nicht mehr im Haus. Zwei Katzen konnten von der Feuerwehr aus der Brandwohnung gerettet werden.

Verletzte und hoher Sachschaden

24 Bewohner des Hauses wurden in einer Verletztensammelstelle versorgt. Vier Personen mussten wegen Rauchgasverletzungen in ein Krankenhaus transportiert werden.

Durch das Löschwasser und die Löscharbeiten wurden beinahe sämtliche Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen und können bis auf Weiteres nicht bewohnt werden. Die betroffene Wohnung brannte komplett aus. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 250.000 Euro.

Ermittlungen und Notunterkunft

Tatortermittler der Polizei Stade leiteten vor Ort erste Ermittlungen zur möglichen Ursache des Brandes ein und beschlagnahmten das gesamte Gebäude. In den kommenden Tagen werden spezialisierte Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei Stade weitergehende Untersuchungen durchführen.

Die Hansestadt Buxtehude richtete noch in der Nacht eine Notunterkunft ein, in der die Bewohner des Hauses vorübergehend untergebracht wurden.

Quelle der Meldung: Polizei Stade

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  Redaktion       17 September, 2026 09:45