Am Freitagnachmittag (06.11.2026) brannte eine Garage in Dresden-Niedersedlitz. Der Eigentümer wurde beim Löschversuch verletzt. Die Polizei ermittelt zur Ursache.
Die Feuerwehr Dresden ist am Freitagnachmittag wegen eines Garagenbrands im Stadtteil Niedersedlitz gerufen worden. Als die Kräfte vor Ort anlangten, brannte ein Abschnitt eines Garagengebäudes, das sich im hinteren Gartenbereich eines Wohnhauses befindet, bereits lichterloh. Der Besitzer hatte vor dem Eintreffen der Feuerwehr noch versucht, das Feuer mithilfe eines Gartenschlauchs abzulöschen. Da er hierbei Rauchgase einatmete, erhielt er eine medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst.
Löscharbeiten und Kontrolle
Die Einsatzkräfte schritten unter Atemschutz mit zwei Strahlrohren zur Bekämpfung des Brandes vor. Eine der Garagentüren musste gewaltsam aufgebrochen werden, damit ein Zugang zu den betroffenen Abschnitten möglich war. Zeitgleich erfolgte der Aufbau einer Löschwasserversorgung über einen Unterflurhydranten. Nachdem der Brand gelöscht war, schlossen sich umfassende Nachlöscharbeiten an. Um verdeckte Glutnester zu erreichen, mussten dafür Teile der Deckenkonstruktion aufgetrennt werden. Zudem wurden einzelne Bereiche gekühlt und mit Löschschaum überzogen. Zum Abschluss überprüften die Kräfte das Objekt auf verbliebene Wärmequellen.
Folgen und Ermittlungen
Infolge des Brandes nahm auch die Stromversorgung des danebenliegenden Wohnhauses Schaden. Die Polizei leitete Ermittlungen bezüglich der Ursache des Brandes ein.
Eingesetzte Kräfte
Insgesamt befanden sich 36 Einsatzkräfte im Einsatz. Dazu gehörten die Feuer- und Rettungswachen Übigau, Löbtau und Altstadt, die Rettungswachen Leuben und Reick, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz.
Quelle der Meldung: Feuerwehr Dresden
