Wustrow: Brand am Dachstuhl, über 100 Retter kämpfen

NI Breaking News 7.11.2026 · 14:17
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Am Freitagabend (06.11.2026) geriet in Königshorst ein Dachstuhl in Brand. Über 100 Einsatzkräfte verhinderten eine Ausbreitung. Es gab keine Verletzten.

Am Freitagabend, den 6. November 2026, wurden mehrere Feuerwehren um 22:32 Uhr zu einem Dachstuhlbrand nach Königshorst alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, brannte der Dachstuhl bereits. Sämtliche Bewohner hatten das Gebäude bereits verlassen, wodurch sich die Feuerwehr direkt auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnte. Bei dem Einsatz gab es keine Verletzten.

Löscharbeiten und Einsatzverlauf

Insgesamt kamen fünf Strahlrohre zur Brandbekämpfung zum Einsatz. Sowohl von außen als auch im Gebäudeinneren gingen mehrere Atemschutztrupps der Feuerwehren Wustrow, Lüchow und Lübbow gegen die Flammen vor. Eine Ausbreitung auf das restliche Gebäude konnte verhindert werden, da sich das Feuer auf den Dachstuhl begrenzen ließ. Zudem erfolgten die Brandbekämpfung sowie das Ausleuchten der Einsatzstelle im Dachbereich über die Drehleiter der Feuerwehr Lüchow. Für den Aufbau einer Wasserversorgung über eine längere Wegstrecke verlegte die Feuerwehr Bösel gemeinsam mit dem Schlauchwagen aus Wustrow eine rund 500 Meter lange Leitung bis zur Einsatzstelle.

Das unmittelbar angrenzende Nachbargebäude wurde präventiv mit einer Wärmebildkamera überprüft. Es wurden weder Auffälligkeiten noch eine Ausbreitung des Brandes registriert. Eine existierende Brandschutzmauer trug dazu bei, das Übergreifen des Feuers auf das Nachbarhaus zu verhindern.

Einsatzhygiene und beteiligte Kräfte

Während des Einsatzes lag ein besonderes Augenmerk auf der Einsatzhygiene. Wegen des Verdachts auf asbesthaltige Materialien im Bereich des Daches wurden die genutzten Atemschutzgeräte, Schläuche und die kontaminierte Einsatzkleidung noch direkt vor Ort ausgewechselt und entsprechend behandelt.

Mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Wustrow, Lüchow, Bösel und Lübbow waren vor Ort. Ebenfalls am Einsatz beteiligt waren die Kleiderkammer der Samtgemeinde Lüchow (Wendland), die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) des Landkreises Lüchow-Dannenberg, die Schnelleinsatzgruppe des DRK, Energieversorger sowie Brandschutzprüfer.

Einsatzleiter Florian Kreysel äußerte sich im Nachgang sehr zufrieden mit der Leistung der Einsatzkräfte und hob dabei die gute Kooperation der beteiligten Feuerwehren hervor.

Schäden und Ermittlungen

Durch das Feuer wurde der Dachstuhl erheblich beschädigt. Durch das genutzte Löschwasser entstanden zudem Schäden am Gebäude.

Die Einsatzkräfte beendeten ihren Einsatz nach etwa drei Stunden und kehrten zu ihren Standorten zurück. Im Anschluss nahm die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Quelle der Meldung: Kreisfeuerwehrverband Lüchow-Dannenberg

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  Redaktion       7 November, 2026 14:17