Am Samstagabend (12.09.2026) wurden bei einem Brand in einem leerstehenden Hotel in Hamburg-St. Georg sieben Menschen gerettet, fünf davon schwer verletzt.
Am Samstagabend, 12.09.2026, wurden Feuerwehr und Rettungsdienst Hamburg um 21:03 Uhr wegen eines ausgedehnten Zimmerbrandes in der Adenauerallee im Stadtteil St. Georg alarmiert. Der Einsatz erforderte zwei Löschzüge sowie ein Großaufgebot des Rettungsdienstes.
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte drangen bereits Flammen aus einem Fenster im vierten Obergeschoss eines leerstehenden Hotels. Die Flammen drohten auf die Fassade überzugreifen. Zudem hielten sich auf dem darüberliegenden Dach des Gebäudes zwei Personen auf. Da in weiteren Abschnitten des Objekts Licht zu sehen war, gingen die Einsatzkräfte von mehreren Menschen im Gebäude aus und forderten zusätzliche Kräfte an.
Rettung der Personen und medizinische Versorgung
Die Feuerwehr leitete umgehend eine Menschenrettung über eine Drehleiter ein und brachte die beiden Personen vom Dach in Sicherheit. Gleichzeitig entdeckten andere Einsatzkräfte im Gebäude fünf weitere Personen und retteten sie über den Treppenraum. Im Anschluss wurden alle geretteten Personen durch einen Notarzt und den Rettungsdienst gesichtet und versorgt.
Fünf Personen erhielten die Einstufung schwer verletzt und wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt und konnten an der Einsatzstelle verbleiben. Da das Hotel momentan nicht betrieben wird, nehmen die Einsatzkräfte an, dass die Geretteten Menschen ohne festen Wohnsitz sind.
Löscharbeiten und Belüftung
Nach dem Ende der Menschenrettung konnte das Feuer im Dachgeschoss schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Dafür wurden ein Strahlrohr über die Drehleiter und ein weiteres Strahlrohr über den Treppenraum eingesetzt. Für die Nachlöscharbeiten öffnete die Feuerwehr die Decke im ausgebrannten Zimmer. Zudem wurden im gesamten Gebäude Belüftungsmaßnahmen vorgenommen.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hamburg waren mit insgesamt 55 Einsatzkräften rund drei Stunden lang vor Ort tätig.
Quelle der Meldung: Feuerwehr Hamburg