Am Donnerstagmittag (03.09.2026) haben Polizeikräfte einen siebenjährigen Jungen aus der Weser in Hann. Münden gerettet. Das Kind kam ins Krankenhaus.
Ein sieben Jahre alter Junge aus Hann. Münden im Landkreis Göttingen ist am Donnerstagnachmittag (03.09.2026) durch das schnelle und entschlossene Handeln von Polizeieinsatzkräften aus der Weser gerettet worden. Passanten hatten zuvor auf das Kind aufmerksam gemacht, das sich in der Strömung befand, und wichtige Hinweise geliefert.
Ablauf des Rettungseinsatzes
Die Polizei erhielt gegen 14.20 Uhr über die Rettungsleitstelle Kenntnis von einer Person in der Weser im Bereich der Hann. Mündener Weserbrücke. Zeugen hatten den Jungen an dieser Stelle bemerkt und auf die augenscheinliche Notlage hingewiesen.
Daraufhin fuhren umgehend Streifenwagen des Polizeikommissariats Hann. Münden an den Fluss und nahmen die Suche auf. Zeitgleich wurden die Feuerwehr Hann. Münden und der Rettungsdienst alarmiert.
Im Bereich des Wesersteins machten Passanten die eingesetzten Kräfte auf den Jungen aufmerksam und gaben Hinweise zu dessen Position in der Weser. Dadurch konnte die Suche gezielt auf diesen Bereich konzentriert werden.
Wenig später machten Polizeibeamte den Siebenjährigen im Bereich des Wesersteins ausfindig. Die Einsatzkräfte begaben sich unverzüglich ins Wasser und brachten das Kind sicher an das Ufer.
Gesundheitszustand und Nachversorgung
Der Junge war ansprechbar und erlitt nach ersten Erkenntnissen leichte Unterkühlungen. Er wurde der Besatzung eines Rettungswagens übergeben und anschließend vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Seine Mutter wurde über das Geschehen in Kenntnis gesetzt.
Auch die Feuerwehr Hann. Münden befand sich mit einem Boot auf dem Weg zur Einsatzstelle. Da der Siebenjährige zu diesem Zeitpunkt bereits durch Polizeibeamte gerettet worden war, war ein unmittelbares Eingreifen zur Personenrettung nicht mehr erforderlich.
Einsatzkräfte des Polizeikommissariats Hann. Münden, der Feuerwehr Hann. Münden und des Rettungsdienstes waren an dem Einsatz beteiligt.
Bedeutung der Passantenhinweise
Neben dem schnellen und entschlossenen Handeln der Einsatzkräfte waren die Hinweise der Passanten von besonderer Bedeutung für den glücklichen Ausgang. Ihre Beobachtungen halfen dabei, den Aufenthaltsort des Jungen einzugrenzen und ihn zügig aus der Weser zu retten.
Wie der Siebenjährige in die Weser gelangte, ist derzeit noch unklar. Die näheren Umstände sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Quelle der Meldung: Polizeikommissariat Hann. Münden