Ratingen: Feuer-Drama im Dachstuhl, Haus unbewohnbar

Ratingen: Feuer-Drama im Dachstuhl, Haus unbewohnbar

Am Freitagmorgen (16.10.2026) rückte die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in Ratingen aus. Eine Person kam ins Krankenhaus, das Haus ist unbewohnbar.

Am Freitag, 16. Oktober 2026, wurde die Feuerwehr Ratingen um 8:29 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in der Margaretenstraße in Ratingen-Tiefenbroich gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einheiten drang bereits dicker, dunkler Rauch aus Teilen des Daches, und nach kurzer Zeit traten offene Flammen hervor. Die Feuerwehr leitete umgehend einen Löschangriff über die Drehleiter sowie über den Treppenraum ein.

Evakuierung und Versorgung

Die Hausbewohner hatten das Gebäude schon vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte verlassen und wurden an der Einsatzstelle vom Rettungsdienst betreut. Eine Person wurde für eine weiterführende medizinische Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Als Vorsichtsmaßnahme wurden auch die beiden Nachbargebäude evakuiert; deren Bewohner fanden vorübergehend bei Nachbarn Unterschlupf. Aus dem Brandobjekt konnten im Verlauf des Einsatzes zwei Vögel gerettet werden.

Erheblicher Schaden und langwierige Löscharbeiten

Der Dachstuhl trug durch das Feuer erhebliche Beschädigungen davon und wurde im Anschluss durch das Technische Hilfswerk begutachtet. Aufgrund zahlreicher Dachnischen sowie einer schwierigen Zugänglichkeit gestalteten sich die Löscharbeiten personalintensiv und langwierig. Die Stadtwerke Ratingen trennten das Gebäude vorsorglich von allen Versorgungsleitungen. Nach rund vier Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Ein Dachdeckerbetrieb sorgte für eine provisorische Abdeckung des beschädigten Daches. Durch den Brand ist das Haus vorerst unbewohnbar, die Bewohner sind vorübergehend bei Bekannten untergebracht.

Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort

Im Einsatz befanden sich der Führungsdienst der Feuerwehr Ratingen, die Berufsfeuerwehr beider Wachen sowie die Löschzüge Tiefenbroich, Lintorf und Mitte der Freiwilligen Feuerwehr. Ebenfalls vor Ort waren das Technische Hilfswerk, der Rettungsdienst der Städte Ratingen und Heiligenhaus, die Polizei des Kreises Mettmann und die Stadtwerke Ratingen. Insgesamt waren ungefähr 50 Einsatzkräfte an den Maßnahmen beteiligt. Die Ursache des Feuers ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Quelle der Meldung: Feuerwehr Ratingen

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