Am Donnerstagnachmittag (08.10.2026) rammte ein Lkw auf der B31 bei Stetten ein Auto und einen Bus. Trotz des Unfalls blieben alle Beteiligten unverletzt.
Auffahrunfall auf der B31 bei Stetten
Am Donnerstagnachmittag (8. Oktober 2026) kam es gegen 16 Uhr auf der B31 in Fahrrichtung Immenstaad zu einem Verkehrsunfall. Im Bereich der Bushaltestelle an der Bundesstraße südlich von Stetten fuhr ein Lastzug mit Auflieger auf ein stehendes Auto auf. Der Wagen hatte angehalten, um einen Linienbus von rechts aus der Haltebucht einscheren zu lassen.

Umfangreicher Einsatz von Rettungskräften
Nach dem ersten Meldebild waren ein LKW, ein Auto sowie mehrere Personen am Geschehen beteiligt, weshalb unter der Einsatzleitung der Freiwilligen Feuerwehr Stetten ein großes Aufgebot an Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert wurde. Vor Ort stand der LKW zwischen dem Auto und dem Bus. Die vier Insassen des Autos konnten dieses eigenständig verlassen und wurden vom Rettungsdienst betreut. Der Lastwagenfahrer war in seinem Führerhaus augenscheinlich unverletzt geblieben und konnte ebenfalls selbstständig aussteigen, nachdem der Sattelzug ein Stück zurückgefahren worden war. Sowohl die Mitfahrenden im Bus als auch der Busfahrer blieben nach einer Durchsicht durch den Rettungsdienst unverletzt.
Ermittlungen und beteiligte Stellen
Polizeibeamte des Polizeireviers Überlingen ermitteln den genauen Ablauf des Unfalls. Die Feuerwehr Stetten war zusammen mit den unterstützenden Kräften aus dem Gemeindeverwaltungsverband mit 30 Personen im Einsatz. Zudem waren der Rettungsdienst, der Rettungshubschrauber DRF Christoph 45 sowie die Einsatzgruppe der Bereitschaft des DRK mit 24 Helfern vor Ort. Weiterhin gehörten die Freiwilligen Feuerwehren Meersburg, Daisendorf, Uhldingen-Mühlhofen, Immenstaad und Salem, ein Kreisfeuerwehrpressesprecher sowie die Polizei zu den eingesetzten Kräften. Kreisbrandmeister Alexander Amann verschaffte sich vor Ort einen Eindruck von der Situation.
Verkehrsbehinderungen
Die Bundesstraße blieb bis kurz nach 17 Uhr komplett gesperrt, danach konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Gegen 17.30 Uhr war die Unfallstelle vollständig geräumt. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens kann es auf den umliegenden Straßen ebenfalls zu Staus kommen.
Quelle der Meldung: Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis
