Am Donnerstagmittag (08.10.2026) schoss ein Polizist in Hannover-Stöcken auf eine 28-Jährige im Ausnahmezustand, die eine Waffe hielt. Sie wurde verletzt.
In Hannover-Stöcken hat die Polizei am Donnerstag, 08.10.2026, eine 28 Jahre alte Tatverdächtige gestoppt. Die Frau befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand. Während sie vor einem Polizeibeamten stand, hielt sie plötzlich ein Objekt in der Hand, das einer Schusswaffe ähnelte. Um die Frau handlungsunfähig zu machen, setzte der eingesetzte Polizeibeamte seine Schusswaffe ein. Die Tatverdächtige erlitt dabei schwere Verletzungen. Zu keinem Zeitpunkt bestand Lebensgefahr.
Ablauf des Geschehens
Den bisherigen Erkenntnissen zufolge kam es am Donnerstag gegen 12:10 Uhr vor dem Polizeikommissariat in der Stöckener Straße zu dem Schusswaffengebrauch. Die Frau war vor der Polizeidienststelle aufgetaucht und hatte dort unvermittelt den schusswaffenähnlichen Gegenstand in der Hand gehalten. Daraufhin schoss ein Beamter auf die Frau, um ihre Handlungsfähigkeit zu unterbinden. Direkt nach dem Schuss leisteten mehrere Einsatzkräfte sofort Erste Hilfe und verständigten den Rettungsdienst.
Versorgung und Betreuung vor Ort
Ein Rettungswagen fuhr die Frau in ein Krankenhaus. Dort diagnostizierten die Ärzte eine Verletzung durch einen Schuss an einem Bein. Die Frau befindet sich in einem stabilen Zustand. Um eine Augenzeugin sowie die eingesetzten Polizeikräfte psychisch und seelsorgerisch zu unterstützen, waren die Regionale Beratungsstelle der Polizei mit ihren geschulten Expertinnen und Experten sowie ein Notfallseelsorger der Feuerwehr im Einsatz.
Ermittlungen der Kriminalpolizei
Der Kriminaldauerdienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen, zu denen auch eine spezialisierte Tatortaufnahme gehört. Angesichts der laufenden Ermittlungen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Details zum Ablauf des Einsatzes sowie zu den Hintergründen des Vorfalls nennen.
Quelle der Meldung: Polizei Hannover
