Am Abend stürzte eine Person am Potsdamer Platz 15 Meter tief in einen Aufzugschacht. Sie wurde lebensgefährlich verletzt per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.
Am Abend wurde in einem Bürogebäude am Potsdamer Platz im Ortsteil Tiergarten an der Potsdamer Straße ein Sturz aus großer Höhe gemeldet.

Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte eine Person auf der Höhe des Erdgeschosses etwa 15 Meter tief in einen Aufzugschacht. Die als erstes eingetroffenen Einsatzkräfte sicherten die Aufzugkabine und schufen im vierten Untergeschoss einen Zugang zu der lebensbedrohlich verletzten Person. Nach einer medizinischen Erstversorgung konnte die Person über einen nahegelegenen Lastenaufzug ins Freie gebracht und anschließend in notärztlicher Begleitung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert werden. Die vorsorglich alarmierten und bereitstehenden Höhenretter der Berliner Feuerwehr mussten nicht eingreifen.
Sperrungen und Übergabe
Für die Dauer des Einsatzes wurden die Ben-Gurion-Straße sowie die Kreuzung zur Potsdamer Straße vollständig gesperrt. Nach dem Abschluss der feuerwehrtechnischen und rettungsdienstlichen Maßnahmen wurde die Einsatzstelle zur Ermittlung der Unfallursache an die Polizei übergeben.
Einsatzmittel und Anwesende
Vor Ort waren 42 Einsatzkräfte im Einsatz. Eingesetzt wurden 3 LHF (davon 1 LHF der Lehrfeuerwache), 1 DLK, 2 RTW, 1 NEF, 1 ITH, 1 LNA, 2 Sonderfahrzeuge und 3 Führungsdienste.
Ebenfalls vor Ort anwesend waren die Schutzpolizei, das Notfallmanagement der BVG, Medienvertretende sowie der Pressedienst der Berliner Feuerwehr.
Quelle der Meldung: Berliner Feuerwehr