In der Nacht zum Montag (21.09.2026) starb eine Person nach einer Rauchentwicklung in Kranenburg. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Ursache.
In der Nacht zum Montag hat ein Einsatz wegen einer anfänglich unklaren Rauchentwicklung ein tödliches Ende genommen. Der Löschzug Kranenburg wurde gegen 23.10 Uhr zu einem Wohngebäude alarmiert.
Stärkere Rauchentwicklung im Nachbarhaus
Beim Eintreffen der ersten Kräfte waren zunächst lediglich ein Brandgeruch sowie eine leichte Rauchentwicklung feststellbar. Im Zuge der Erkundung bemerkten die Einsatzkräfte jedoch, dass sich eine stärkere Rauchentwicklung in einem direkt angrenzenden Wohnhaus befand.
Leblose Person in Wohnung entdeckt
Da auf Klopfen und Klingeln keine Reaktion erfolgte, verschaffte sich die Feuerwehr gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude. In der Wohnung stießen die Kräfte auf eine leblose Person. Sie brachten die Person umgehend ins Freie und übergaben sie dem Rettungsdienst. Trotz direkt eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte die Person nicht gerettet werden und verstarb noch am Einsatzort.
Kein Brandherd ausfindig gemacht
Im Nachgang kontrollierte die Feuerwehr das Objekt umfangreich. Selbst durch den Einsatz mehrerer Wärmebildkameras ergab sich kein Hinweis auf einen Brandherd oder den Auslöser der Rauchentwicklung.
Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort
Am Einsatz beteiligt waren die Einheiten Kranenburg, Nütterden und Frasselt mit rund 50 Kräften. Sie erhielten Unterstützung durch die Drehleiter der Feuerwehr Kleve, zwei Rettungswagen und einen Notarzt. Die Einsatzleitung lag beim stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Kranenburg, Christian Kellner.
Ermittlungen der Kriminalpolizei
Nach etwa zweieinhalb Stunden wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei Kleve übergeben. Diese hat die Ermittlungen zur Ursache der Rauchentwicklung aufgenommen.
Quelle der Meldung: Feuerwehr Kranenburg
