Am Dienstagnachmittag (22.09.2026) stieß ein 43-jähriger Autofahrer in Lohne an einem Bahnübergang mit einem Zug zusammen. Er wurde lebensgefährlich verletzt.
Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag (22.09.2026) in Lohne (Landkreis Vechta) hat eine Person lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Nach den ersten Ermittlungen der Polizei beabsichtigte ein 43 Jahre alter Mann aus Erlangen, welcher allein fuhr, gegen 16.30 Uhr mit seinem Monteur-Pkw im Lohner Ortsteil Krimpenfort einen unbeschrankten, ausschließlich mit einem Andreaskreuz gesicherten Bahnübergang des Bäckerweges zu überqueren. Dabei stieß er mit einem Zug der Nordwestbahn zusammen, der auf der Bahnstrecke zwischen Lohne und Vechta in Richtung Bremen unterwegs war.
Infolge des Zusammenstoßes wurde das Auto in den Seitenraum geschleudert. Ersthelfer und das Rettungspersonal versorgten und betreuten den Schwerverletzten. Im Anschluss an die Erstversorgung transportierte ihn ein Rettungshubschrauber in ein Osnabrücker Krankenhaus, wo die medizinische Behandlung aktuell andauert.
Sowohl der Zugführer der Nordwestbahn als auch die 70 Passagiere in der Bahn blieben unverletzt. Die Betreuung dieser Personen erfolgte durch den Rettungsdienst, die Feuerwehr sowie die Psychosoziale Notversorgung.
Mitarbeiter der Nordwestbahn und der Deutschen Bahn kontrollierten den Zug. Gegen 17.45 Uhr konnte die Bahn mit den Fahrgästen unter der Leitung eines Ersatzzugführers eigenständig zum Bahnhof nach Vechta fahren.
An dem Monteur-Pkw entstand Totalschaden. Der Zug der Nordwestbahn wies im Front- und Seitenbereich erhebliche Beschädigungen auf.
Quelle der Meldung: Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta
