Am Dienstagnachmittag (15.09.2026) geriet auf der A49 ein Transporter in Brand. Im folgenden Stau kam es zu zwei Unfällen mit drei Schwerverletzten.
Auf der A49 kurz vor der Anschlussstelle Fritzlar ist am gestrigen Dienstagnachmittag ein Transporter in Brand geraten und komplett ausgebrannt. In der Folge war eine Vollsperrung der Autobahn in Richtung Kassel erforderlich. Im Rückstau kam es danach zu zwei Verkehrsunfällen, bei denen insgesamt drei Personen schwere Verletzungen erlitten. Wegen der Landung zweier Rettungshubschrauber musste die Autobahn zeitweise auch in Fahrtrichtung Marburg gesperrt werden. Die Richtungsfahrbahn Kassel konnte gegen Mitternacht nach dem Ende der Bergungs- und Reinigungsarbeiten an der Stelle des Brandes wieder freigegeben werden.
Fahrzeugbrand und erster Unfall am Stauende
Feuerwehr und Polizei waren zunächst gegen 17:20 Uhr auf die Autobahn gerufen worden, weil dort ein Mercedes Sprinter während der Fahrt in Brand geraten war – vermutlich aufgrund eines technischen Defekts. Während der Löscharbeiten und der Fahrbahnreinigung war die Autobahn in Richtung Kassel voll gesperrt, als es gegen 18 Uhr zum ersten Verkehrsunfall kam. Nach Aussagen von Zeugen konnte der Fahrer eines Audi Q3 am Stauende noch rechtzeitig hinter einem abbremsenden Sattelzug anhalten. Dem hinter ihm befindlichen Fahrer eines Transporters gelang dies offensichtlich nicht mehr, sodass er auf den Audi auffuhr. Durch die Wucht der Kollision wurde der Audi unter den vor ihm stehenden Sattelauflieger geschoben. Dabei wurden der 54-jährige Fahrer aus Schleswig-Holstein und seine 58-jährige Beifahrerin schwer, aber glücklicherweise nicht lebensgefährlich verletzt. Rettungshubschrauber flogen beide in ein Krankenhaus. Der 48 Jahre alte Fahrer des Transporters aus Kassel erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Der Schaden an den beteiligten Fahrzeugen wird mit rund 50.000 Euro beziffert.
Zweiter Verkehrsunfall an der Anschlussstelle Borken
An der Anschlussstelle Borken geschah gegen 21:45 Uhr ein weiterer Verkehrsunfall. Als der Rückstau sich dort auflöste, konnte der Fahrer eines Wohnmobils seine Fahrt aufgrund einer Panne nicht fortsetzen. Der 76-jährige Fahrer eines Fiat Doblo, welcher in Richtung Kassel unterwegs war, stieß schließlich mit dem Ford Transit zusammen, der zwischen dem rechten Fahrstreifen und dem Beschleunigungsstreifen stand. Der Mann aus Seeheim-Jugenheim erlitt dabei schwere Verletzungen. Der Fahrer des Wohnmobils war nicht in seinem Fahrzeug und blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich ebenfalls auf etwa 50.000 Euro.
Quelle der Meldung: Polizei Hessen
