Hamburg: Schüsse in Heimfeld, Mann lebensgefährlich verletzt

Hamburg: Schüsse in Heimfeld, Mann lebensgefährlich verletzt

In der Nacht zum Dienstag (15.09.2026) wurde ein 55-Jähriger in Hamburg-Heimfeld durch einen Schuss ins Bein lebensgefährlich verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

In der vergangenen Nacht ist ein 55-jähriger Mann im Hamburger Stadtteil Heimfeld durch eine Schussabgabe am Bein lebensgefährlich verletzt worden. Der Tatort liegt in der Schwarzenbergstraße. Die Polizei sucht nach Zeuginnen und Zeugen.

Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen der Kriminalpolizei hörten Anwohnende im Umfeld einer dortigen Drogenhilfeeinrichtung Schussgeräusche und beobachteten mehrere flüchtende Personen.

Die als Erstes eintreffenden Besatzungen von Funkstreifenwagen fanden den 55 Jahre alten Mann mit einer Schussverletzung im Bein vor und leisteten Erste Hilfe. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn im Anschluss in ein Krankenhaus, in dem er notoperiert wurde. Der Gesundheitszustand des Mannes gilt derzeit als stabil.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit mehr als einem Dutzend Funkstreifenwagenbesatzungen, Diensthundführern sowie Einsatzkräften der Bundespolizei führten bisher nicht zur Festnahme von Tatverdächtigen.

Personenbeschreibung

Die drei bis vier Personen, die augenscheinlich nach den Schussgeräuschen fluchtartig weggelaufen sein sollen, wurden als männlich und im Alter von 20 bis 25 Jahren beschrieben. Inwiefern es sich hierbei um mögliche Tatverdächtige handelt, ist aktuell noch unklar und bildet den Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) hatte die ersten Ermittlungen am Tatort aufgenommen, welche nun durch das zuständige Landeskriminalamt fortgeführt werden.

Zeugenaufruf

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu den Tätern machen können oder in diesem Zusammenhang andere Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 040/ 4286 – 56789 beim Hinweistelefon der Polizei oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Quelle der Meldung: Polizei Hamburg

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