Isterberg: Wegen Tötung gesuchtes Paar an Grenze gefasst

Isterberg: Wegen Tötung gesuchtes Paar an Grenze gefasst

Am Freitagabend (11.09.2026) nahm die Bundespolizei in Isterberg ein international wegen Tötung gesuchtes Paar bei einer Grenzkontrolle fest.

An der deutsch-niederländischen Grenze hat die Bundespolizei am Freitagabend ein international gesuchtes Paar festgenommen. Gegen die Frau und den Mann lag ein europäischer Haftbefehl zur Auslieferung an die slowenischen Behörden vor. Dem Paar wird zur Last gelegt, gemeinsam eine andere Person getötet zu haben.

Kontrolle im Grenzgebiet

Zivilfahnder der Bundespolizei hatten am Freitag gegen 19:20 Uhr auf einem Parkplatz an der Bentheimer Straße (B403) in der Gemeinde Isterberg einen Pkw mit slowakischen Kennzeichen gestoppt und kontrolliert. Die Überprüfung fand im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen statt.

Schwere Vorwürfe aus Slowenien

Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass für den 31-jährigen Autofahrer und seine 29 Jahre alte Begleiterin ein europäischer Haftbefehl existiert. Die slowenische Justiz sucht das Paar wegen gemeinschaftlicher schwerer Körperverletzung sowie vorsätzlicher Tötung. Den beiden kroatischen Staatsangehörigen wird vorgeworfen, eine andere Person getötet zu haben, indem das Opfer von ihnen gefoltert, geschlagen und gewürgt wurde.

Vorführung vor dem Haftrichter

Nach einer Nacht im Polizeigewahrsam wurden die beiden Festgenommenen am Samstag einem Richter am Amtsgericht Nordhorn vorgeführt, welcher die vorläufige Festhalteanordnung erließ. Anschließend wurden die Frau und der Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die zuständige Generalstaatsanwaltschaft in Oldenburg hat das weitere Auslieferungsverfahren nach Slowenien übernommen.

Fahren ohne Fahrerlaubnis und falsche Kennzeichen

Im Rahmen der Ermittlungen zeigte sich zudem, dass die Kennzeichen des Autos zu einem anderen Fahrzeug gehören und der 31-jährige Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Das Auto wurde beschlagnahmt und entsprechende Verfahren wurden eingeleitet.

Quelle der Meldung: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim

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