Ahrensburg: Macheten-Angriff, Frau lebensgefährlich verletzt

SH Breaking News 7.09.2026 · 18:47
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Am Montagvormittag (07.09.2026) wurden zwei Personen in Ahrensburg mit einer Hiebwaffe angegriffen. Eine Frau schwebte in Lebensgefahr. Die Polizei nahm den Täter fest.

In Ahrensburg sind am Montagvormittag (07.09.2026) eine Frau und ein Mann von einem 32 Jahre alten Mann aus dem Kreis Stormarn mit deutscher Staatsangehörigkeit durch eine Hiebwaffe angegriffen worden. Eine 43-jährige Frau erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen, während ein 54-jähriger Mann leicht verletzt wurde. Kurze Zeit nach der Tat glückte Einsatzkräften der Polizei die Festnahme des Täters. Wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes hat die Mordkommission der Kriminalpolizei Lübeck Ermittlungen aufgenommen.

Tathergang im Ostpreußenweg

Das Geschehen trug sich am Montagvormittag gegen 09:45 Uhr vor einem Mehrfamilienhaus im Ostpreußenweg in Ahrensburg zu. Gemäß dem aktuellen Sachstand verrichteten der 54 Jahre alte Mann und die 43 Jahre alte Frau Reinigungsarbeiten in dem dortigen Mehrfamilienhaus, als der Tatverdächtige auf sie zukam. Weil er sich mit einem langen, machetenartigen Schwert näherte, rannten die beiden in Lübeck wohnhaften Geschädigten ins Freie und flüchteten in ihren Pkw. Der Tatverdächtige soll danach eine Scheibe des Autos eingeschlagen und der Frau anschließend mit der Hiebwaffe lebensgefährliche Verletzungen zugefügt haben.

Als der männliche Begleiter der lebensgefährlich verletzten Frau zu Hilfe eilte, verletzte er sich beim Kontakt mit dem Tatverdächtigen leicht. Der Angreifer flüchtete daraufhin zu Fuß, konnte aber aufgrund mehrerer Zeugenhinweise direkt nach der Tat nahe des Tatorts von der Polizei festgenommen werden.

Sicherung von Beweismitteln und Ermittlungsstand

Vor Ort beschlagnahmten Polizeieinsatzkräfte ein langes machetenartiges Schwert. Spezialisten der Kriminalpolizei für Spurensicherung sicherten an der Einsatzstelle Beweismittel und Spuren.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Lübeck ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Welches Motiv hinter der Attacke steckt, ist Teil der aufgenommenen Ermittlungen. Es liegen Anhaltspunkte vor, dass sich der Angreifer in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben soll. Er befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam.

Quelle der Meldung: Staatsanwaltschaft Lübeck und Polizeidirektion Lübeck

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  Redaktion       7 September, 2026 18:47