Blesewitz: Mann (72) stirbt bei Unfall, Nissan in Brand

Blesewitz: Mann (72) stirbt bei Unfall, Nissan in Brand

In der Nacht (29.08.2026) auf Sonntag prallte ein 72-jähriger Autofahrer auf der K 58 bei Alt Sanitz gegen einen Baum und verstarb an der Unfallstelle.

Tödlicher Verkehrsunfall auf der K 58 bei Anklam

Auf der Kreisstraße 58 kam es am späten Samstagabend, dem 29.08.2026, zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Mann tödliche Verletzungen erlitt. Ein 72 Jahre alter deutscher Staatsbürger war gegen 22:45 Uhr mit seinem Pkw der Marke Nissan auf der K 58 von Blesewitz in Richtung Neuenkirchen unterwegs. Auf der Höhe der Ortslage Alt Sanitz geriet das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße ab und kollidierte frontal mit einem Straßenbaum.

Ersthelfer bergen leblosen Fahrer aus dem Auto

Durch den Aufprall wurde der Wagen zurückgeschleudert und kam auf der Fahrbahn zum Stehen. Geistesgegenwärtige Ersthelfer handelten umgehend und holten den leblos im Fahrzeug liegenden Fahrer aus dem Unfallwagen, noch bevor dieser Feuer fing. Trotz der unverzüglich eingeleiteten Rettungsmaßnahmen durch die Ersthelfer sowie den alarmierten Rettungsdienst verstarb der 72-Jährige aufgrund der Schwere seiner Verletzungen noch an der Unfallstelle. Die Freiwilligen Feuerwehren löschten im Anschluss den brennenden Pkw.

Ermittlungen, Sachschaden und Straßensperrung

Zur präzisen Klärung der Unfallursache und des Unfallhergangs zog die Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen der DEKRA hinzu. Am verunfallten Nissan entstand ein Totalschaden, sodass ein Abschleppunternehmen die Bergung übernahm. Der Gesamtsachschaden an Fahrzeug, Fahrbahn und Baum wird auf etwa 14.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs- sowie Ermittlungsarbeiten blieb die K 58 für rund dreieinhalb Stunden voll gesperrt.

Vor Ort befanden sich mehrere Funkstreifenwagen des Polizeihauptrevieres Anklam, 1 Rettungswagen, 1 Notarzt, 1 Rettungshubschrauber sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Neuenkirchen, Spantekow und Maedow/Müssenthin mit insgesamt 39 Einsatzkräften.

Quelle der Meldung: Polizeipräsidium Neubrandenburg

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