Update zu diesem Vorfall — ursprüngliche Meldung: hier.
In der Nacht zum Samstag (29.08.2026) verunglückte ein 22-jähriger Motorradfahrer nach einem mutmaßlich verbotenen Rennen auf der B37 bei Heidelberg schwer. Wie bereits in einer vorherigen Meldung berichtet, hat sich in der Nacht ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.
Unfallhergang und Rettungseinsatz
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen befuhren am Samstag kurz nach Mitternacht zwei 22-jährige Motorradfahrer die B 37 aus Richtung Heidelberg kommend in Fahrtrichtung Mannheim. Gemäß Zeugenaussagen fielen die beiden Männer über eine längere Distanz durch eine rücksichtslose und verkehrswidrige Fahrweise auf.
Wenig später, kurz vor der Abfahrt nach Heidelberg-Wieblingen, überholten die Motorradfahrer eine Pkw-Fahrerin auf der rechten Seite der Fahrbahn mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Im weiteren Verlauf verlor einer der Männer die Kontrolle über seine Honda, kam nach rechts von der Straße ab und stieß gegen die Schutzplanke. Der junge Mann zog sich hierbei schwere, jedoch nicht lebensgefährliche Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der zweite Motorradfahrer hielt im Anschluss mit seiner Yamaha am Rand der Fahrbahn an.
Sachschaden und rechtliche Folgen
Der Sachschaden am Motorrad des jungen Mannes liegt bei rund 7.000 Euro. Der Schaden an der beschädigten Schutzplanke wird auf etwa 500 Euro beziffert.
Gegen die beiden Fahrer ermittelt nun der Verkehrsdienst Heidelberg unter anderem wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen. Die Führerscheine der zwei Männer wurden sichergestellt beziehungsweise beschlagnahmt.
Absperrungen und Verkehrsbehinderungen
Für den Zeitraum der Unfallaufnahme mussten die Abfahrt nach Heidelberg-Wieblingen sowie ein Fahrstreifen gesperrt werden. Größere Beeinträchtigungen des Verkehrs blieben jedoch aus.
Quelle der Meldung: Polizeipräsidium Mannheim
