Grevenbroich: Granaten-Fund auf Feld, Feuerwehr bringt 4 in Klinik

NW Feuerwehr 1.11.2026 · 20:51
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Am Sonntagmorgen (01.11.2026) fand ein Landwirt in Grevenbroich eine rauchende Phosphorgranate. Vier Personen kamen vorsorglich ins Krankenhaus.

Verdächtiger Fund bei Feldarbeiten

In Grevenbroich wurde die Feuerwehr am Sonntagmorgen gegen 10:10 Uhr zu einem Feld nahe Gut Norbisrath gerufen. Ein Landwirt hatte dort im Zuge von Feldarbeiten an einer landwirtschaftlichen Maschine einen verdächtigen, rauchenden Gegenstand bemerkt und daraufhin die Feuerwehr informiert.

Maßnahmen der Einsatzkräfte vor Ort

Die Einsatzkräfte begaben sich mit einer Vielzahl an Kräften zur Einsatzstelle. Dort bestätigte sich die Vermutung, dass es sich bei dem Fundobjekt um eine Phosphorgranate aus einem früheren Krieg handeln könnte. Der Körper des Kampfmittels war aufgerissen und setzte Rauch frei.

Um eine Verbindung des Phosphors mit Sauerstoff zu verhindern, hoben die Einsatzkräfte auf dem Feld eine Erdgrube aus. Den Gegenstand zogen sie im Anschluss vorsichtig mit einem Einreißhaken in diese Grube und deckten ihn komplett mit Erde ab. Zudem wurde die Stelle des Fundes markiert.

Hinzuziehung des Kampfmittelräumdienstes

Über das Ordnungsamt der Stadt Grevenbroich wurde der Kampfmittelräumdienst verständigt. Dieser führte danach die Bergung des verdächtigen Kampfmittels durch.

Vorsorgliche Transporte in Krankenhäuser

Der Rettungsdienst brachte vier Personen, unter denen sich ein Kind befand, vorsorglich in Krankenhäuser. Bei den Betroffenen handelte es sich um Mitarbeiter beziehungsweise Familienangehörige des landwirtschaftlichen Betriebs. Durch eine medizinische Untersuchung sollte ausgeschlossen werden, dass diese Personen Schäden an der Gesundheit durch eventuell freigesetzte Phosphordämpfe erlitten hatten.

Abschluss des Feuerwehreinsatzes

Bereits in einer frühen Phase des Einsatzes ließ sich die Zahl der Einsatzkräfte verringern. Gegen 12:00 Uhr war der Feuerwehreinsatz schließlich komplett beendet.

Im Einsatz befanden sich zahlreiche Kräfte der hauptamtlichen Wache sowie der Einheiten Wevelinghoven, Gustorf-Gindorf, Kapellen, Hülchrath und Neukirchen.

Quelle der Meldung: Feuerwehr Grevenbroich

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  Redaktion       1 November, 2026 20:51