Am Sonntagnachmittag (25.10.2026) wurden bei einem Wohnungsbrand in Dresden-Löbtau neun Personen verletzt. Die Feuerwehr löschte den Brand.
Einsatz in Dresden-Löbtau
Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Dresden wegen eines Brandes mit Verpuffung in die Bramschstraße im Stadtteil Löbtau gerufen.
Als die ersten Kräfte am Ort des Geschehens eintrafen, hielten sich bereits Bewohner vor dem Gebäude auf. Aus einem Fenster im ersten Obergeschoss drang dicker schwarzer Rauch. Da zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere verletzte Personen bekannt waren, wurden über die Integrierte Regionalleitstelle umgehend weitere Einsatzkräfte nachgefordert. Unter Einsatz von Atemschutzgeräten und mit Strahlrohren drangen zwei Trupps zur Bekämpfung des Brandes in die betroffene Wohnung ein. Diese war komplett verraucht, zudem stand ein Zimmer in Vollbrand. Die Einsatzleitung entschied aufgrund der Lage, verschiedene Einsatzabschnitte zu bilden. Während ein Teil der Kräfte die Brandbekämpfung übernahm, überprüften andere Kräfte die angrenzenden Wohneinheiten. Da der Brandrauch auch in die umliegenden Bereiche gelangt war, mussten diese auf eine mögliche Gefährdung kontrolliert werden.
Versorgung der Verletzten
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der medizinischen Betreuung der Verletzten. Der Rettungsdienst untersuchte und versorgte die betroffenen Personen vor Ort. Für den Transport der Schwerverletzten in umliegende Krankenhäuser wurden Rettungswagen sowie zwei Rettungshubschrauber eingesetzt.
Insgesamt gab es neun verletzte Personen, davon vier schwer. Bei den Schwerverletzten handelte es sich um zwei männliche Patienten im Alter von 40 und sechs Jahren sowie zwei weibliche Patienten im Alter von 29 und sechs Jahren. Sie erlitten Brandverletzungen. Fünf weitere Personen, darunter ein 40-jähriger Mann, drei Kinder im Alter von sieben, vier und einem Jahr sowie eine 37-jährige Frau, wiesen Symptome einer Rauchgasvergiftung auf. Sie wurden vor Ort medizinisch untersucht und behandelt. Ein Transport in ein Krankenhaus war vorerst nicht erforderlich. Den Betroffenen wurde empfohlen, sich eigenständig bei einem Arzt vorzustellen.
Löscharbeiten und Gebäudeprüfung
Im weiteren Verlauf des Einsatzes konnte die Feuerwehr den Brand löschen. Im Anschluss wurden sämtliche Wohneinheiten überprüft. Diese Kontrolle ergab keine weiteren betroffenen Personen.
Die Brandwohnung ist wegen der entstandenen Schäden nicht mehr bewohnbar. Zur Bewertung der baulichen Situation wurde ein Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) hinzugezogen.
Ermittlungen zur Ursache und eingesetzte Kräfte
Die Ursache des Brandes sowie die genauen Umstände des Ereignisses sind Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Vor Ort befanden sich 58 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Löbtau und Altstadt, der Rettungswachen Löbtau und Friedrichstadt sowie der Stadtteilfeuerwehr Gorbitz.
Quelle der Meldung: Feuerwehr Dresden
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