[UPDATE] Marburg: Frau mit 19 Messerstichen getötet, Verdächtiger gefasst

HE Breaking News 23.10.2026 · 11:35

Am Mittwochnachmittag (21.10.2026) wurde in Marburg eine Leiche gefunden. Ein 42-jähriger Tatverdächtiger wurde nach Flucht in Polen festgenommen.

Festnahme in Polen nach Leichenfund

Nach dem Fund einer Leiche am Mittwochnachmittag (21.10.2026) leiteten die Marburger Kriminalpolizei sowie die Staatsanwaltschaft Marburg umgehend umfassende Ermittlungsmaßnahmen ein. Im Zuge der intensiven Nachforschungen identifizierten die Ermittlungskräfte einen Tatverdächtigen. Dieser hatte sich nach dem Geschehen bereits ins Ausland abgesetzt. Weitere grenzüberschreitende Fahndungsmaßnahmen führten nach Polen. Wegen des dringenden Verdachts des Mordes erließ das Amtsgericht Marburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg sowohl einen nationalen als auch einen europäischen Haftbefehl gegen den Geflüchteten. Durch europäische, länderübergreifende Kooperation mit polnischen Behörden konnte der 42-Jährige lokalisiert und gestern in Polen festgenommen werden. Er sitzt derzeit in Haft; die Staatsanwaltschaft Marburg betreibt nun im Wege eines Rechtshilfeverfahrens seine Auslieferung nach Deutschland.

Hintergründe und Tatablauf

Nach den gegenwärtigen Erkenntnissen steht der festgenommene polnische Staatsbürger in dringendem Verdacht, sein Opfer mit 19 Messerstichen getötet zu haben. Nach aktuellem Stand führten Täter und Opfer zumindest in der Vergangenheit eine Beziehung. Das Opfer befand sich aufgrund eines ehemaligen Partners – welcher nicht der Tatverdächtige ist – in einem Frauenhaus. Die 35-Jährige traf sich den Nachforschungen zufolge am Mittwoch mit dem Tatverdächtigen. Im Anschluss daran soll der 42-Jährige das 35-jährige Opfer getötet haben. Das Motiv sowie die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der andauernden Ermittlungen.

Derzeit keine weiteren Informationen

Aus Gründen des Opfer- und Persönlichkeitsschutzes sowie wegen der weiterhin laufenden Ermittlungen können aktuell keine zusätzlichen Auskünfte gegeben werden.

Quelle der Meldung: Staatsanwaltschaft Marburg und Polizeipräsidium Mittelhessen

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  Redaktion       23 Oktober, 2026 11:35