Update zu diesem Vorfall — ursprüngliche Meldung: hier.
Am Dienstag (20.10.2026) wurde ein 28-Jähriger nach einer Messerattacke in Holzminden festgenommen. Er soll ein 30-jähriges Opfer mehrfach gestochen haben.
Ermittlungen wegen versuchten Totschlags
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand gehen die Staatsanwaltschaft und die Polizei von einem versuchten Totschlag aus. Dem Geschehen ging kurz vor der Tat ein verbaler Streit zwischen den Beteiligten voraus. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll das spätere Opfer zunächst einen 26-jährigen Mann aus Holzminden mit einem Messer verletzt haben. Daraufhin soll sich der 28-jährige russische Tatverdächtige aus dem Landkreis Holzminden dem Angreifer genähert und mehrmals auf ihn eingestochen haben. Das Opfer erlitt dabei Verletzungen durch mindestens 4 Messerstiche.
Festnahmen und Vorführung vor den Haftrichter
Der 28-Jährige flüchtete nach der Tat zu Fuß in unbekannte Richtung. Im Rahmen der Fahndung konnte er in Stadtoldendorf festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird er am heutigen Tag einem Haftrichter vorgeführt, der über die Anordnung der Untersuchungshaft entscheiden soll.
Der 26-Jährige wurde von den Einsatzkräften direkt am Tatort angetroffen und vorläufig festgenommen. Er wies eine Schnittwunde am Hinterkopf auf. Nach Behandlungen in einem örtlichen Krankenhaus und dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Person aus dem Gewahrsam entlassen.
Behandlung des Opfers und Tatortabsperrung
Das 30-jährige Opfer befindet sich zur Behandlung der Verletzungen aktuell weiterhin in einem Krankenhaus.
Für die Dauer der Spurensicherung war der Tatort im Bereich zwischen der Südstraße und der Steinstraße zeitweise gesperrt. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt.
Quelle der Meldung: Polizei Niedersachsen
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