In der Nacht (10.10.2026) auf Sonntag flüchtete eine 19-Jährige in Celle vor einer Polizeikontrolle. Nach einer Frontalkollision gab es vier Leichtverletzte.
In der Samstagnacht gegen 23.31 Uhr beabsichtigte die Besatzung eines Funkstreifenwagens im Kiefernweg in Celle, einen mit zwei Personen besetzten Opel Corsa im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle zu überprüfen. Die Fahrerin ignorierte jedoch sämtliche Anhaltesignale, beschleunigte und flüchtete mit Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100 km/h durch das Celler Stadtgebiet. Dabei umfuhr sie unter anderem rasant einen entgegenkommenden Streifenwagen und überfuhr eine rote Ampel.
Frontalkollision und Fahrzeugbrand
Ein weiterer Streifenwagen, der über Funk alarmiert worden war, stellte sich daraufhin mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn mittig auf die Fahrbahn, um das Fluchtfahrzeug zu stoppen. Die 19-jährige Opel-Fahrerin leitete zwar noch einen Bremsvorgang ein, vermochte die Frontalkollision aber nicht mehr zu verhindern.
Direkt nach dem Zusammenstoß bergen Polizeibeamte die 19-Jährige und ihren 21-jährigen Beifahrer ohne Widerstand aus dem Wagen. Wenig später geriet der Motorraum des Opels in Brand. Den Einsatzkräften gelang es, die Flammen mit ihren mitgeführten Feuerlöschern schnell zu löschen.
Leichtverletzte und Sachschäden
Durch den Aufprall zogen sich alle Insassen der zwei Fahrzeuge leichte Verletzungen zu. Zur medizinischen Versorgung wurden sie in ein örtliches Krankenhaus transportiert. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten ihren Dienst danach weiterführen.
Da beide Autos nicht mehr fahrbereit waren, mussten sie abgeschleppt werden. Der Sachschaden am Funkstreifenwagen beträgt rund 10.000 Euro. Beim Opel Corsa liegt ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro vor.
Verdacht auf Drogenkonsum
Im Zuge der ersten Ermittlungen an der Unfallstelle ergab sich der begründete Verdacht, dass die 19-jährige Fahrerin unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Die Polizei leitete entsprechende Strafverfahren ein.
Quelle der Meldung: Polizei Niedersachsen
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