Update zu diesem Vorfall — ursprüngliche Meldung: hier.
Am Montagabend (28.09.2026) hat ein 45-jähriger Mann eine Frau in der Bahnhofstraße angeschossen. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft.
Ein 45 Jahre alter Mann befindet sich seit Mittwoch in Untersuchungshaft, nachdem die Polizei ihn am Montagabend nach einer Schussabgabe auf eine Frau vorläufig festgenommen hatte.
Der polizeibekannte deutsche Tatverdächtige steht unter dringendem Verdacht, am Montagabend gegen 21:40 Uhr in der Bahnhofstraße eine 58-jährige Frau von hinten mit einer bisher nicht bekannten Schusswaffe angeschossen zu haben. Hierbei erlitt das Opfer lebensgefährliche Verletzungen. Nach dem Geschehen flüchtete der Mann zu Fuß vom Tatort. Im Zuge umfangreicher polizeilicher Suchmaßnahmen konnte er gegen 00:15 Uhr auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Friedrich-List-Straße vorläufig festgenommen werden.
Zustand des Opfers weiterhin kritisch
Die 58 Jahre alte Frau zog sich schwere Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Ihr Gesundheitszustand ist nach wie vor kritisch.
Spurensicherung und Waffenfunde
Die Kriminalpolizei Rottweil hat die weiterführenden Ermittlungen übernommen. Sowohl am Dienstag als auch am Mittwoch wurden am Ort der Tat umfassende Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung beim Tatverdächtigen konnten mehrere Waffen aufgefunden und sichergestellt werden. Ob eine dieser Schusswaffen die Tatwaffe ist, steht im Fokus der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Das Motiv des 45-Jährigen ist derzeit ebenfalls noch unklar.
Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes
Gegen den Beschuldigten hat die Staatsanwaltschaft Rottweil ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Mordes eingeleitet. Der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Rottweil erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl. Dieser wurde am Mittwoch vollstreckt, sodass sich der Beschuldigte seit diesem Tag in Untersuchungshaft befindet.
Quelle der Meldung: Staatsanwaltschaft Rottweil und Polizeipräsidium Konstanz