Am frühen Sonntagmorgen (06.09.2026) wurden nach einer Verfolgungsfahrt über die A3 und A66 drei Insassen eines Audis bei Wiesbaden festgenommen.
Wie das Polizeipräsidium Unterfranken, das Polizeipräsidium Westhessen und das Polizeipräsidium Südosthessen gemeinsam mitteilen, haben Polizeibeamte am frühen Sonntagmorgen nach einer kilometerlangen Fahrt einen 32 Jahre alten Mann sowie seine zwei Mitfahrenden in einem grauen Audi gestoppt und vorläufig festgenommen. Bei dem Vorfall kam es zu einem Unfall mit zwei beschädigten Fahrzeugen und drei festgenommenen Insassen. Auf den Autofahrer kommen nun Ermittlungen wegen verschiedener Vorwürfe zu.
Kontrolle in Miltenberg
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Beamten kontrollierten bayrische Polizeibeamte den 32-jährigen Fahrer am Sonntag gegen 2:20 Uhr in Miltenberg. Die Ordnungshüter stellten bei dieser Kontrolle fest, dass der Audi-Fahrer mutmaßlich unter dem Einfluss von Drogen stand. Zudem befand er sich wohl nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Nach dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, zu denen unter anderem eine Blutentnahme gehörte, wurde der Mann nach Hause entlassen.
Flucht über Autobahnen
Kurz darauf wurde den Beamten aus Bayern auf der B 469 auf Höhe Stockstadt aufgrund der Fahrweise erneut ein grauer Audi mit WI-Kennzeichen auffällig. Als eine bayrische Streife das Fahrzeug stoppen wollte, entzog sich dieses durch überhöhte Geschwindigkeit. Anschließend setzte der Wagen seine Fahrt über die A 3 in Fahrtrichtung Köln fort. Die weitere Flucht verlief schließlich über die A 3 und die A 66 bis nach Wiesbaden-Bierstadt.
Zusammenstoß und Festnahme
In Wiesbaden-Bierstadt stieß der 32-Jährige gegen 4:15 Uhr nach einem Wendemanöver mit seinem Audi frontal mit einem nachfahrenden Streifenwagen zusammen. Der Fahrer sowie seine zwei Begleiter, ein Mann und eine Frau, wurden von der verfolgenden Streife direkt vor Ort vorläufig festgenommen.
Ermittlungen und Zeugenaufruf
Die weiteren Ermittlungen gegen den Mann dauern derzeit an. Der 32-Jährige muss sich wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, des Verdachts des illegalen Kraftfahrzeugrennens, des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verantworten.
Die Polizei sucht nach Zeugen der jeweiligen Vorfälle und bittet unter den Telefonnummern 06181 9010-0 (Polizeiautobahnstation Südosthessen) oder 06023 944-0 (PI Alzenau) um weitere Hinweise.
Quelle der Meldung: Polizeipräsidium Südosthessen