Arnsberg: Nadel in Halloween-Süßigkeit entdeckt, Polizei ermittelt

NW Zeugenaufruf 6.11.2026 · 10:13
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Am Donnerstagabend (31.10.2026) wurde in Arnsberg eine Nadel in einem gesammelten Kaubonbon entdeckt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

In einem Kaubonbon aus der Halloween-Ausbeute hat eine Familie eine Nadel vorgefunden. Es gab keine Verletzten. Die Polizei führt Ermittlungen durch und sucht nach Hinweisen.

Am 03.11.2026 stattete eine Mutter der Polizeiwache in Hüsten einen Besuch ab, um Anzeige zu erstatten. Gemäß ihren Aussagen zog sie am Halloween-Abend (31.10.2026) zusammen mit ihren beiden vier und sechs Jahre alten Kindern los, um Süßigkeiten zu sammeln. Im Zeitraum von 20 bis 21 Uhr hielt sich die Familie dabei ausschließlich in der Görlitzstraße im Ortsteil Gierskämpen auf.

Am Vormittag des 03.11.2026 beabsichtigte die Großmutter, in ein Kaubonbon zu beißen, woraufhin sie ein hartes Objekt spürte. Nach einer eingehenden Begutachtung entdeckte die Familie eine Nadel, die im Kaubonbon steckte. Die Frau erlitt keine Verletzungen.

Das betreffende Kaubonbon sowie die gesamten restlichen Süßigkeiten wurden der Polizei übergeben. Die Beamten nahmen das Kaubonbon in Verwahrung. Eine Überprüfung der anderen Süßwaren auf Einstichstellen verlief ohne weitere Auffälligkeiten.

Bisher ist nicht bekannt, wann, wo und durch wen die Nadel in die Süßigkeit kam. Ein konkreter Tatverdacht gegen bestimmte Personen, die an Halloween Süßigkeiten ausgegeben haben, ergibt sich aus dem Fund nicht.

Polizei bittet um Hinweise

Wer hat am Halloween-Abend in der Görlitzstraße auffällige Beobachtungen gemacht? Wer hat in gesammelten Süßwaren ebenfalls Fremdkörper oder Anzeichen für Manipulationen vorgefunden? Die Polizeiwache Arnsberg nimmt Hinweise unter 02932-90200 entgegen.

Gesammelte Süßigkeiten vor dem Verzehr kontrollieren

Wer Süßwaren mit spitzen Objekten versieht, gefährdet Menschen und geht das Risiko schwerer Verletzungen ein. Dabei handelt es sich nicht um einen harmlosen Halloween-Streich.

Empfohlene Präventionshinweise:

Süßigkeiten gemeinsam kontrollieren.

Eltern sollten die gesammelten Süßwaren vor dem Essen zusammen mit ihren Kindern überprüfen. Es sollte auf Beschädigungen der Verpackung, Einstichstellen oder auffällige Verformungen geachtet werden.

Auch unversehrte Verpackungen gewährleisten keine absolute Sicherheit.

Einzelne Manipulationen können von außen schwer zu sehen sein. Suspekte Süßigkeiten auf keinen Fall kosten.

Verdächtige Funde sichern.

Süßwaren inklusive Verpackung aufbewahren, möglichst wenig verändern und der Polizei melden. Fremdkörper nicht selbst herausziehen.

Kinder altersgerecht sensibilisieren.

Kinder sollten lernen, auffällige oder beschädigte Süßigkeiten nicht zu essen und sie ihren Eltern zu zeigen – ohne ihnen unnötig Angst einzujagen.

Bei Verletzungen sofort handeln.

Wird ein spitzer Gegenstand verschluckt, muss medizinische Hilfe gesucht werden, selbst wenn vorerst keine Beschwerden vorliegen. Bei Atemnot oder akuter Gefahr den Notruf 112 wählen.

Keine ungeprüften Warnmeldungen verbreiten.

Hinweise gehören an die Polizei. Unbestätigte Meldungen in sozialen Medien und Messengern können unnötige Verunsicherung erzeugen.

Quelle der Meldung: Polizei Nordrhein-Westfalen

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  Redaktion       6 November, 2026 10:13