Gütersloh: Erneut Schüsse auf Bar, Polizei rüstet auf

NW Breaking News 5.11.2026 · 17:15

Am frühen Mittwochmorgen (04.11.2026) kam es erneut zu Schüssen auf eine Gütersloher Bar. Die Polizei Bielefeld ermittelt und erhöht die Präsenz.

Am Mittwochmorgen (04.11., 03.00 Uhr) ist eine Bar in Gütersloh erneut von Schussabgaben getroffen worden. In den zurückliegenden zwei Wochen wurden darüber hinaus zwei weitere Betriebe im Bereich der Gütersloher Innenstadt auf ähnliche Art und Weise durch Schüsse beschädigt. Zum Zeitpunkt der jüngsten Tat hielten sich zwei Personen in dem Lokal auf, die unversehrt blieben. Eine Ermittlungskommission der Polizei Bielefeld hat die Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen. Die Kommission bearbeitet sämtliche Fälle aus Gütersloh, Bielefeld und Herford, bei denen ebenfalls Gebäude von Geschäftsleuten durch Schüsse getroffen wurden.

Zeugenaufruf

Die Polizei Bielefeld nimmt Informationen sowie Angaben zu den Vorfällen unter der Telefonnummer 0521 545-0 entgegen.

Polizeiliche Maßnahmen und Strategische Fahndung

Nachdem die Polizei Gütersloh ihre Präsenz im Innenstadtbereich bereits erhöht hatte, werden die Maßnahmen vor allem in den Nacht- und Abendstunden mit noch mehr Personal verstärkt. Landrätin Ina Laukötter verfügte zudem die sogenannte „Strategische Fahndung“ für das Gebiet der Gütersloher Innenstadt für die Dauer von vorerst 28 Tagen. Durch die Anordnung auf Grundlage von §12a des Polizeigesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen ist die Polizei befugt, Anhalte- und Sichtkontrollen auch ohne das Vorliegen konkreter Verdachtsmomente vorzunehmen. Unter strikter Beachtung des Verhältnismäßigkeitsprinzips dürfen Personen angehalten, bezüglich ihrer Identität befragt sowie mitgeführte Gegenstände und Fahrzeuge kontrolliert werden.

Zitat der Landrätin

„Auch wenn bislang niemand verletzt wurde, können wir nicht hinnehmen, dass durch die Schussabgaben Menschen gefährdet werden und in Sorge leben. Die Verstärkung der polizeilichen Präsenz und die Anordnung der strategischen Fahndung ist jetzt wichtig. Die Polizei Gütersloh setzt alles daran, diese Taten zu verhindern und zu deren Aufklärung beizutragen. Sprechen Sie die Beamtinnen und Beamten an oder wählen Sie die 110, wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen.“, äußerte Landrätin Ina Laukötter.

Quelle der Meldung: Polizei Gütersloh

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  Redaktion       5 November, 2026 17:15