Geestland: Kinder flüchten vor Küchenbrand, Haus unbewohnbar

NI Brand 4.11.2026 · 00:39
Auf der Unfallkarte live ansehen ›

Am Dienstagabend (03.11.2026) kam es zu einem Küchenbrand in Langen. Vier Kinder verließen vorbildlich das Haus. Das Gebäude ist vorerst unbewohnbar.

Am Dienstag, 3. November 2026, ist die Feuerwehr Langen um 18:03 Uhr wegen eines gemeldeten Schornsteinbrandes in den Reiherweg alarmiert worden.

Lage vor Ort und Löscharbeiten

Den ersten Eintreffenden bot sich jedoch eine abweichende Lage. Vor dem Gebäude trafen die Einsatzkräfte auf vier Kinder, die zuvor ein Feuer im Inneren des Einfamilienhauses festgestellt hatten. Die Kinder reagierten vorbildlich, verließen das Objekt eigenständig und setzten anschließend den Notruf ab. Zum Eintreffzeitpunkt der Feuerwehr war im Gebäudeinneren bereits eine starke Rauchentwicklung festzustellen, zudem war deutlicher Feuerschein aus dem Küchenbereich sichtbar. Die Kräfte leiteten daraufhin unverzüglich die Brandbekämpfung ein. Unter Atemschutz gingen insgesamt zwei Trupps mit einem C-Rohr in das Gebäude vor. Der Brand im Küchenbereich konnte zügig lokalisiert und folglich gelöscht werden.

Medizinische Untersuchung der Kinder

Parallel zu den Löschmaßnahmen wurden die vier Kinder dem ebenfalls alarmierten Rettungsdienst zur medizinischen Sichtung übergeben. Diese verlief ohne auffälligen Befund. Sämtliche vier Kinder konnten vor Ort verbleiben und wurden anschließend ihren Eltern übergeben.

Gebäude unbewohnbar und weitere Kräfte

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Einfamilienhaus mithilfe von zwei Hochleistungslüftern umfangreich entraucht. Aufgrund der erheblichen Rauchbelastung ist das Gebäude bis auf Weiteres unbewohnbar.

Neben der Feuerwehr Langen waren der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz. Wegen des veränderten Lagebildes vor Ort wurde vorsorglich die Feuerwehr Sievern alarmiert, deren Einsatzkräfte den Einsatz jedoch bereits während der Anfahrt abbrechen konnten. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte an den Maßnahmen beteiligt.

Seitens der Feuerwehr können keine Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens sowie zur Brandursache gemacht werden.

Quelle der Meldung: Feuerwehr Geestland

Originalquelle: Originalmeldung öffnen

Polizeimeldungen direkt aufs Handy WhatsApp-Kanal folgen
  Redaktion       4 November, 2026 00:39