Am Samstagmittag (31.10.2026) kollidierten bei Penkun ein Pkw und ein Motorrad. Der 72-jährige Kradfahrer wurde dabei schwer verletzt und kam ins Krankenhaus.
Am 31.10.2026 ereignete sich gegen 13:20 Uhr im Bereich Penkun (LK VG) ein schwerer Verkehrsunfall, an dem ein Pkw und ein Krad beteiligt waren.
Schwerer Zusammenstoß im Kreuzungsbereich
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 62-jährige US-amerikanische Fahrer eines Pkw der Marke Cadillac die L 283 aus Penkun kommend. Er beabsichtigte, die Kreuzung der B 113 in Richtung der Anschlussstelle Penkun zur BAB 11 zu überqueren. Zu diesem Zeitpunkt kam ihm aus der Anschlussstelle Penkun ein Transporter entgegen, welcher auf die B 113 in Fahrtrichtung Storkow abbog. Dadurch verdeckte der Transporter dem Cadillac-Fahrer die Sicht auf einen vorfahrtsberechtigten, 72-jährigen deutschen Fahrer eines Krades der Marke Honda, der aus Storkow kam. Im weiteren Verlauf stießen der Pkw und das Krad im Kreuzungsbereich zusammen.
Rettungseinsatz und Sachschaden
Der deutsche Honda-Fahrer zog sich bei dem Verkehrsunfall schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu. Aus diesem Grund konnte der zunächst angeforderte Rettungshubschrauber wieder abdrehen. Der Kradfahrer wurde im Anschluss mit einem RTW zur weiteren medizinischen Behandlung in das Krankenhaus Schwedt/Oder gebracht. Der Cadillac-Fahrer blieb unverletzt. Das Krad war nach der Kollision mit dem Pkw nicht mehr fahrbereit und wurde in eigener Zuständigkeit geborgen. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von zirka 3000 Euro.
Sperrungen und Ermittlungen
Zur Ermittlung der Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft der Einsatz der DEKRA angeordnet. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang. Wegen der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme musste die Kreuzung für mehrere Stunden voll beziehungsweise halbseitig gesperrt werden. Als Ersthelfer trafen Beamte der Bundespolizei sowie des Zolls an der Unfallstelle ein. Sie sicherten die Stelle bis zum Eintreffen der Beamten des PHR Pasewalk ab und leisteten diesen maßgebliche Unterstützung bei den Verkehrsmaßnahmen.
Quelle der Meldung: Polizeipräsidium Neubrandenburg
