Sittensen: Bett brennt, Feuer-Drama in Unterkunft

Sittensen: Bett brennt, Feuer-Drama in Unterkunft

In der Nacht (27.10.2026) auf Mittwoch kam es in Sittensen zu einem Zimmerbrand in einer Unterkunft für Geflüchtete. Verletzt wurde niemand.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es gegen 2.35 Uhr in einer Unterkunft für geflüchtete Menschen in der Straße „Am Markt“ in Sittensen aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Zimmerbrand. Bereits während der Anfahrt der Einsatzkräfte erfolgte eine Erhöhung des Alarmstichworts auf „Feuer – Menschenleben in Gefahr“.

Löscharbeiten und Rettungseinsatz

Als die Sittenser Feuerwehr eintraf, drang dichter Rauch aus einer Erdgeschosswohnung. Umgehend rückten mehrere Trupps unter Atemschutz zur Erkundung in das Gebäude vor. Glücklicherweise befand sich zunächst keine Person mehr in der betroffenen Wohnung. Während der Löscharbeiten lief jedoch plötzlich ein Bewohner zurück in die verrauchte Wohnung. Die eingesetzten Trupps konnten ihn umgehend wieder ins Freie begleiten. Das brennende Bett in einem Zimmer wurde mit einem C-Rohr zügig gelöscht. Im Anschluss befreiten die Einsatzkräfte die Wohnung mithilfe eines Druckbelüfters vom Rauch.

Massenanfall von Verletzten ausgerufen

Da sich in dem Gebäude zahlreiche Menschen aufhielten, erhöhte der Rettungsdienst das Einsatzstichwort zwischenzeitlich auf „Massenanfall von Verletzten“ (MANV). Insgesamt wurden 17 Personen vom Rettungsdienst betreut und gesichtet. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Wegen der Rauchgase ist die betroffene Wohnung vorerst nicht bewohnbar. Um eine Ersatzunterkunft kümmerte sich der Bereitschaftsdienst der Samtgemeinde Sittensen noch in der Nacht.

Neben der Sittenser Feuerwehr standen auch die Feuerwehren aus Hamersen und Lengenbostel sowie mehrere Rettungswagen des Regelrettungsdienstes und die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Rettung im Einsatz. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Polizei aufgenommen.

Quelle der Meldung: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme)

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