Hamburg: Messerangriff auf Ladendetektiv, Täter gefasst

Hamburg: Messerangriff auf Ladendetektiv, Täter gefasst

Am Dienstagabend (27.10.2026) wurde ein 38-Jähriger in Hamburg-Langenhorn mit einem Messer angegriffen. Der 48-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen.

In Hamburg-Langenhorn hat sich gestern Abend ein versuchtes Tötungsdelikt zum Nachteil eines 38 Jahre alten Mannes ereignet. Einsatzkräfte nahmen heute Mittag einen 48-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest.

Messerangriff nach Feierabend

Nach den bisherigen Erkenntnissen begab sich der 38-Jährige nach Feierabend auf den Vorplatz der dort ansässigen Geschäftsgebäude. Dort wurde er unvermittelt von einem 48-Jährigen mit einem Messer angegriffen. Im Verlauf der Auseinandersetzung drohte der Angreifer dem 38-Jährigen, ihn zu töten, und fügte ihm mit dem Messer unter anderem am Kopf Verletzungen zu.

Flucht des Täters und Versorgung des Verletzten

Nachdem Passanten auf das Geschehen aufmerksam wurden und zur Hilfe eilten, ließ der Täter von dem Geschädigten ab und flüchtete in Richtung des U-Bahnhofs. Eine Besatzung eines Rettungswagens brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Es besteht keine Lebensgefahr.

Fahndung und Ermittlungen der Mordkommission

Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Funkstreifenwagenbesatzungen führten vorerst nicht zum Aufgreifen des Angreifers. Die ersten Ermittlungen wurden vom Kriminaldauerdienst (LKA 26) durchgeführt und noch am selben Abend von der Mordkommission (LKA 41) in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hamburg übernommen.

Vorläufige Festnahme des Tatverdächtigen

Gemäß den Erkenntnissen der Beamtinnen und Beamten war der Tatverdächtige dem 38-Jährigen aus dessen beruflicher Tätigkeit als Ladendetektiv flüchtig bekannt. Der 48-jährige Deutsch-Afghane konnte heute Mittag im Stadtteil Langenhorn vorläufig festgenommen werden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen soll er dem Untersuchungsgefängnis zugeführt werden. Er muss sich morgen vor einem Haftrichter verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle der Meldung: Polizei Hamburg

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