Hettstedt: Feuer-Drama, Mutter und Tochter schwer verletzt

Hettstedt: Feuer-Drama, Mutter und Tochter schwer verletzt

Bei einem Wohnungsbrand in Hettstedt wurden zwei Bewohnerinnen schwer verletzt. Die Feuerwehr löschte den Brand. Die Brandursache ist bislang unklar.

Rettung und medizinische Versorgung

Noch ehe die Rettungskräfte eintrafen, wurden die beiden Personen von Nachbarn aus der Wohnung geholt und ins Freie verbracht. Weil Mutter und Tochter einer starken Rauchgasentwicklung ausgesetzt waren, wurden sie zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Klinik nach Halle gebracht. Die Verlegung der Frau erfolgte dabei per Rettungshubschrauber, während die Tochter in einem Rettungswagen transportiert wurde. Beide Personen gelten als schwerverletzt.

Löscharbeiten und Evakuierung

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr leiteten umgehend die Löscharbeiten ein. Auf diese Weise konnte verhindert werden, dass das Feuer auf weitere Bereiche des Hauses übergriff. Aus Sicherheitsgründen wurden die Bewohner der angrenzenden Wohnungen des Gebäudes evakuiert.

Sachschaden und Unbewohnbarkeit

Nach Abschluss der Löscharbeiten stellte sich heraus, dass die Brandwohnung massiv beschädigt wurde. Durch das Löschwasser erlitt auch die daruntergelegene Wohnung erhebliche Schäden. Beide Wohneinheiten sind aktuell unbewohnbar und wurden abgesichert. Die zwei Personen aus der unteren Wohnung kommen vorübergehend bei Bekannten unter. Eine Schadenssumme lässt sich derzeit noch nicht beziffern.

Nachdem das Gebäude gelüftet worden war, konnten die restlichen Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Sie blieben unverletzt.

Ermittlungen zur Brandursache

Die ersten Überprüfungen vor Ort ergaben, dass das Feuer in der Wohnung der 43-Jährigen ausbrach. Die genaue Ursache für den Brand ist derzeit noch ungewiss. Sobald die Räumlichkeiten ohne gesundheitliche Gefahren betreten werden können, wird die Ursachenermittlung fortgeführt.

Einsatzkräfte vor Ort

Zusätzlich zu Polizei und Rettungsdienst befanden sich die Freiwilligen Feuerwehren Hettstedt und Walbeck mit insgesamt sieben Fahrzeugen sowie 31 Kräften im Einsatz.

Die mobile Version verlassen