In der Nacht (14.10.2026) auf Donnerstag kam es zu einem Brand in einem Müllheizkraftwerk in Leverkusen. Die Feuerwehr löschte das Feuer erfolgreich.
Erhöhte Alarmstufe nach Einlaufen einer Brandmeldeanlage
Am 14.10.2026 um 23:51 Uhr wurde die Feuerwehr Leverkusen wegen einer einlaufenden Brandmeldeanlage alarmiert. Die Leitstelle entsandte umgehend Kräfte der Berufsfeuerwehr. Nach dem Eintreffen des Führungsdienstes wurde die Alarmstufe aufgrund der vorgefundenen Situation erhöht. Folglich wurden weitere Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie die Einheiten Opladen, Bürrig, Wiesdorf und der Rettungsdienst an die Einsatzstelle entsandt. Zur Sicherstellung des Grundschutzes erfolgte zudem die Alarmierung der Einheit Schlebusch.
Löscharbeiten und Schutz der Autobahn
Seitens der Feuerwehr wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. Der Brand hatte das Auslösen der Sprinkleranlage zur Folge. Durch die Beimischung von Schaummittel in die Anlage konnte eine Ausbreitung des Feuers unterbunden werden. Die Maßnahmen der Feuerwehr verhinderten außerdem, dass sich Rauch auf die nahegelegene BAB 3 ausbreitete. Im weiteren Verlauf wurden Nachlöscharbeiten von außen über ein Strahlrohr vorgenommen. Mithilfe eines vor Ort befindlichen Radladers wurde das Brandgut auseinandergezogen und abgelöscht.
Einsatzstärke und Ermittlungen zur Ursache
Feuerwehr und Rettungsdienst befanden sich mit insgesamt 43 Einsatzkräften sowie 14 Fahrzeugen vor Ort. Zur Brandursache hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.
Paralleler Einsatz durch Heimrauchmelder
Ein ausgelöster Heimrauchmelder führte um 00:55 Uhr zu einem zeitgleichen weiteren Einsatz. Hierzu rückte die Einheit Schlebusch zusammen mit dem Führungsdienst der Feuer- und Rettungswache 1 aus. An der Einsatzstelle wurde ein ausgelöster Heimrauchmelder vorgefunden. Warum dieser auslöste, konnte abschließend nicht geklärt werden.
Quelle der Meldung: Feuerwehr Leverkusen
