Sülzetal: Tragödie auf L 50, zwei Tote nach Unfall

Sülzetal: Tragödie auf L 50, zwei Tote nach Unfall

Am Mittwochnachmittag (07.10.2026) kollidierte auf der L 50 ein Sattelzug mit einem Pkw. Beide Pkw-Insassen erlagen an der Unfallstelle ihren Verletzungen.

Am frühen Nachmittag des Mittwochs, 07.10.2026, hat sich auf der L 50 im Landkreis Börde ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.

Unfallhergang

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand befuhr ein 53-jähriger ukrainischer Fahrer eines Sattelzugs (Zugmaschine der Marke Volvo mit Anhänger) die BAB 14 in Fahrtrichtung Schwerin. Er hatte die Absicht, die Autobahn an der Anschlussstelle Magdeburg-Reform zu verlassen. Zu diesem Zweck verlangsamte er seine Fahrzeugkombination, um an der Einmündung zur L 50 anzuhalten. Zur selben Zeit war ein 46-jähriger Fahrer eines Pkw der Marke Ford auf der L 50 aus Richtung Magdeburg in Richtung Dodendorf unterwegs. Als sich der Pkw-Fahrer auf Höhe der Anschlussstelle befand, fuhr der Sattelzug-Fahrer aus ungeklärter Ursache in den Einmündungsbereich ein und stieß dort mit dem Pkw zusammen. In der Folge kamen beide Fahrzeuge von der Fahrbahn ab, woraufhin das Auto auf dem Dach liegend unterhalb des Sattelzugs zum Stillstand kam.

Tödliche Verletzungen der Insassen

Durch die Kollision wurden der 46-jährige Deutsche sowie sein 61-jähriger deutscher Beifahrer in ihrem Pkw eingeklemmt. Trotz der sofortigen Einleitung von Reanimationsmaßnahmen durch den Rettungsdienst erlagen beide Fahrzeuginsassen des Pkw noch am Unfallort ihren Verletzungen und konnten nur noch leblos aus dem Fahrzeug geborgen werden. Der 53-jährige Ukrainer blieb unverletzt. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstanden Sachschäden.

Ermittlungen und Verfahren

Die Ursache des Unfalls ist Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen. Gegen den Fahrer des Sattelzugs wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.

Sperrung der L 50

Für die Dauer der polizeilichen Verkehrsunfallaufnahme sowie für die Bergungs- und Räumungsarbeiten musste die L 50 für ungefähr sechseinhalb Stunden gesperrt werden.

Quelle der Meldung: Polizei Sachsen-Anhalt

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