Am Mittwochabend (07.10.2026) führte ein defekter Akku zu einem Wohnungsbrand in Neubrandenburg. Es entstand ein Sachschaden von etwa 80.000 Euro.
In einem Zehn-Parteien-Wohnhaus im Neubrandenburger Stadtteil Datzeberg kam es am Mittwochabend, dem 7. Oktober 2026, gegen 19:50 Uhr zu einem folgenschweren Brand in einer Wohnung. Die Bewohner des betroffenen Gebäudes wurden vorsorglich kurzzeitig evakuiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde niemand verletzt.
Löscheinsatz und Ursachenermittlung
Die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg war mit einem Löschzug am Einsatzort und brachte das Feuer innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle. Als mögliche Brandursache kommt nach ersten Erkenntnissen ein beschädigter Lithium-Ionen-Akku in Betracht. Die Ermittlungen hierzu dauern an und werden durch den Kriminaldauerdienst Neubrandenburg geführt. Zur Klärung der genauen Umstände wird am morgigen Donnerstag, dem 8. Oktober 2026, ein Brandursachenermittler zum Einsatz kommen.
Sachschaden und Strafverfahren
Der 64-jährige deutsche Wohnungsinhaber befand sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht in den Räumlichkeiten. Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Gesamtsachschaden wird polizeilich auf rund 80.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet.
Quelle der Meldung: Polizeipräsidium Neubrandenburg
