Am Freitagabend (02.10.2026) geriet ein verwirrter 29-Jähriger in Mannheim in Gewahrsam. Er verstarb im Krankenhaus. Eine Obduktion zeigte keine Fremdeinwirkung.
Am Freitag, den 02.10.2026, meldeten gegen 21:20 Uhr mehrere Anrufer über den Notruf der Polizei einen verwirrt wirkenden Mann. Dieser hielt sich im Bereich des Plankenkopfs auf der Fahrbahn auf, gestikulierte wild und lief zwischen Fahrzeugen umher. Bis zum Eintreffen der Polizei hielten Passanten den Mann fest, woraufhin Polizeikräfte den 29-Jährigen vor Ort antrafen. Im weiteren Verlauf wurde der 29-Jährige in Gewahrsam genommen und in ein Polizeirevier transportiert.
Reanimation und Todesfall
In der Gewahrsamseinrichtung wurde der Mann aus bislang ungeklärten Ursachen reanimationspflichtig. Durch bereits vor Ort anwesende Rettungskräfte wurde er umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Trotz der unverzüglich eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen verstarb der 29-Jährige wenig später.
LKA ermittelt aus Neutralitätsgründen
Die Ermittlungen im Rahmen des Todesermittlungsverfahrens werden vom Kriminalkommissariat Mannheim der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg geleitet. Noch in der Nacht zum Samstag, den 03.10.2026, wurde das Landeskriminalamt Baden-Württemberg aus Neutralitätsgründen für die Untersuchung der Todesumstände hinzugezogen.
Ergebnis der Obduktion
Eine am 06.10.2026 vorgenommene Obduktion des Verstorbenen ergab keine Anhaltspunkte für eine äußere Gewalteinwirkung. Sowohl die Untersuchung der genauen Umstände des Todes als auch weitere rechtsmedizinische Untersuchungen bezüglich der Todesursache dauern derzeit noch an.
Quelle der Meldung: Polizeipräsidium Mannheim
Originalquelle: Originalmeldung öffnen