Bötersen: Großbrand droht auf Wohnhaus überzugreifen

Bötersen: Großbrand droht auf Wohnhaus überzugreifen

Am späten Sonntagabend (04.10.2026) kam es in Bötersen zu einem Großbrand. Ein Unterstand und ein Transporter brannten aus. Rund 120 Kräfte waren im Einsatz.

In Bötersen kam es am späten Sonntagabend gegen 22:30 Uhr zur Alarmierung zahlreicher Einsatzkräfte wegen eines Großbrandes. Das Meldebild lautete „Brennt Wohngebäude – Menschenleben in Gefahr“.

Bötersen: Großbrand droht auf Wohnhaus überzugreifen

Bei Ankunft der ersten Einheiten stand ein Unterstand bereits in Vollbrand. Ein darin geparkter Transporter wurde ebenfalls komplett zerstört. Zudem war ein angrenzendes Zwischengebäude schon erheblich vom Feuer betroffen, während die Flammen auf ein benachbartes Einfamilienhaus überzugreifen drohten. Wegen der fortgeschrittenen Ausbreitung des Brandes war ein Innenangriff im Objekt nicht mehr durchführbar. Daher konzentrierten sich die Kräfte zu Beginn auf den Schutz des Wohnhauses und bauten eine Riegelstellung auf. Parallel dazu wurde die Brandbekämpfung von außen mit mehreren Strahlrohren eingeleitet.

Unterstützung durch Spezialkräfte

Zur Unterstützung der örtlichen Feuerwehren kamen unter anderem ein Radlader sowie die Drehleiter aus Rotenburg zum Einsatz. Mit dem Radlader wurde die Dachhaut geöffnet, um verborgene Brandnester gezielt abzulöschen.

Zudem wurden Energieversorger an den Einsatzort beordert, die unter anderem den Strom im betroffenen Bereich abschalteten. Nach umfangreichen Löscharbeiten wurde das Gebäude abschließend unter Einsatz von Schaum abgelöscht.

Nachalarmierungen wegen Atemschutz

Da für die andauernden Löscharbeiten viele Atemschutzgeräteträger benötigt wurden, erfolgte eine Nachalarmierung der Feuerwehren Sottrum und Reeßum. Mehrere Trupps rückten unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor.

Eingesetzte Kräfte

Insgesamt befanden sich zehn Feuerwehren mit mehr als 20 Fahrzeugen und ungefähr 120 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit neun Fahrzeugen und 18 Personen vor Ort. Ebenfalls vor Ort unterstützten der Kreisbrandmeister, der Abschnittsleiter, die beiden Gemeindebrandmeister, die Einsatzleitgruppe der Samtgemeinde Sottrum sowie ein Kriseninterventionsteam zur psychosozialen Betreuung von Betroffenen und Angehörigen.

Aus der Samtgemeinde Sottrum waren die Ortsfeuerwehren Bötersen, Hassendorf, Höperhöfen, Reeßum, Schleeßel, Sottrum und Stapel beteiligt. Zudem standen die Feuerwehren Waffensen, Borchel und Rotenburg im Einsatz.

Versorgung und Verletzte

Während des Einsatzes versorgten mehrere Anwohner die Einsatzkräfte mit Getränken. Ein Feuerwehrangehöriger wurde vom Rettungsdienst vorsorglich untersucht und zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht.

Untersuchung zur Ursache

Bezüglich der Schadenshöhe sowie der Ursache des Brandes kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Im Verlauf des Tages wurden sämtliche genutzten Ausrüstungsgegenstände und Materialien gereinigt, kontrolliert und wieder einsatzbereit gemacht.

Quelle der Meldung: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme)

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