Witten: Ammoniak-Austritt im Werk, 2 Verletzte in Klinik

NW Feuerwehr 1.10.2026 · 00:50
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Am Mittwochabend (30.09.2026) trat auf einem Werkgelände in Witten Ammoniak aus. Zwei Personen kamen ins Krankenhaus, der Bereich wurde abgesperrt.

Einsatz wegen Gefahrstoffaustritts

Die Feuerwehr Witten wurde am Mittwochabend, den 30.09.26, um etwa 19:30 Uhr wegen eines Austritts von Gefahrstoffen in den Ortsteil Hammertal alarmiert. Vor Ort bestätigten die als Erstes eingetroffenen Kräfte einen stark beißenden Geruch im Umkreis eines Werksgeländes.

Evakuierung und Versorgung von Verletzten

Zunächst wurde das Werk vollständig geräumt und das Areal großräumig abgesperrt. Sechs Mitarbeiter wurden dem Rettungsdienst zur Untersuchung übergeben, von denen zwei in örtliche Krankenhäuser gebracht werden mussten.

Messungen und Feststellung der Ursache

Im Anschluss wurden rund um das Werksgelände sowie in der weiträumigen Umgebung Messungen vorgenommen, bei denen eine niedrige Ammoniakkonzentration nachgewiesen werden konnte. Gemeinsam mit dem in der Zwischenzeit eingetroffenen technischen Leiter des Betriebs ließ sich ein kurzzeitiger und minimaler produktionsbedingter Gasaustritt bestätigen. Eine Leckage konnte jedoch glücklicherweise ausgeschlossen werden.

Maßnahmen und Einsatzende

Die Werkhalle wurde belüftet und die Straße im Hammertal mit einem Wasserschleier beaufschlagt, um die noch vorhandenen geringen Dämpfe niederzuschlagen. Diese Maßnahmen zeigten sehr schnell Erfolg, woraufhin der Einsatz der rund 60 Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr beendet werden konnte. Vor Ort war zudem ein Spezial-Messfahrzeug aus Gevelsberg eingesetzt, das der Einsatzleitung fortlaufend wichtige Lageinformationen lieferte.

Nach rund drei Stunden wurde die Einsatzstelle dem technischen Leiter übergeben. Den Grundschutz für das Stadtgebiet stellten während dieser Zeit Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Lagedienst sicher.

Quelle der Meldung: Feuerwehr Witten

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  Redaktion       1 Oktober, 2026 00:50