Am Sonntagnachmittag (20.09.2026) geriet in Bochum ein Wäschetrockner im Keller eines Hauses in Brand. Die Feuerwehr löschte das Feuer, niemand wurde verletzt.
Am Nachmittag des Sonntags ist die Bochumer Feuerwehr um 15:33 Uhr wegen eines gemeldeten Kellerbrandes mit starker Rauchentwicklung in die Stiepeler Straße alarmiert worden.
Brandursache Wäschetrockner
Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte bestätigte sich das gemeldete Szenario: Aus dem Untergeschoss eines freistehenden Einfamilienhauses stieg Rauch auf. Im Keller des Objekts war ein Wäschetrockner in Brand geraten, was eine starke Verrauchung des Untergeschosses nach sich zog.
Die Hausbewohner hatten die Bedrohung rechtzeitig bemerkt und das Gebäude noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr eigenständig verlassen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Löscharbeiten und Belüftung
Wegen der dichten Rauchentwicklung konnten die Einsatzkräfte im betroffenen Kellerbereich ausschließlich unter schwerem Atemschutz agieren. Für die Brandbekämpfung wurden insgesamt drei Atemschutztrupps eingesetzt. Die Wehrleute drangen mit C-Rohren in das Haus vor und löschten das Feuer im Untergeschoss.
Im Anschluss an die erfolgreichen Löscharbeiten mussten insbesondere die erheblichen Brandrauchrückstände aus dem Untergeschoss entfernt werden. Hierfür nahm die Feuerwehr umfassende Belüftungsmaßnahmen vor. Nach dem Ende dieser Arbeiten sowie der Überprüfung des Gebäudes konnten die Wohnungen wieder für die Nutzung freigegeben werden.
Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort
Der Einsatz war gegen 16:33 Uhr abgeschlossen.
Insgesamt befanden sich 38 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Beteiligt waren Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Werne und Innenstadt sowie die Freiwillige Feuerwehr Querenburg. Ebenso waren die Stadtwerke Bochum vor Ort.
Der Vorfall verdeutlicht erneut, wie schnell der Brand eines elektrischen Haushaltsgeräts zu einer ernsthaften Gefahr werden kann. Vor allem der entstehende Brandrauch kann sich innerhalb kurzer Zeit im Objekt ausbreiten und stellt eine erhebliche Gefahr für die Bewohner dar.
Quelle der Meldung: Feuerwehr Bochum

