Am Samstagmorgen (19.09.2026) brannte eine Patientenwohnung in Kreuzberg. Eine Person starb, 27 wurden verletzt. Die Feuerwehr war mit 157 Kräften im Einsatz.
Brand in Pflegeeinrichtung in Kreuzberg
Eine ausgelöste Brandmeldeanlage rief die Einsatzkräfte am Morgen zu einem Feuer in einer Pflegeeinrichtung in der Waldemarstraße im Ortsteil Kreuzberg. Die zuerst an der Einsatzstelle eingetroffenen Kräfte bestätigten die Lage und leiteten unverzüglich die Personenrettung sowie die Brandbekämpfung ein.
Umfangreicher Löscheinsatz und Belüftung
Im ersten Obergeschoss des fünfgeschossigen Gebäudes brannte eine Patientenwohnung in voller Ausdehnung. Zu Beginn drohten ein Überschlagen der Flammen sowie eine Ausbreitung des Feuers auf das zweite Obergeschoss. Mit drei C-Rohren im Innen- und Außenangriff gelang es, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen. Da sich Rauch in weitere Bereiche des Gebäudes ausbreitete, wurden umfassende Kontroll- und Belüftungsmaßnahmen notwendig. Neben einem Drucklüfter zur Entrauchung kamen insgesamt 24 Pressluftatemschutzgeräte zum Einsatz.
Zahlreiche Verletzte und ein Todesfall
Die Einsatzkräfte retteten die Bewohner aus ihren Wohnungen oder führten sie ins Freie. Vor Ort wurden sie notärztlich gesichtet und vom Rettungsdienst betreut. Weil in der Anfangsphase unklar war, wie viele teilweise geheingeschränkte Personen sich in dem Objekt befanden, wurde das Alarmierungsstichwort MANV (Massenanfall von Verletzten) ausgerufen. Insgesamt wurden 27 Personen verletzt. Eine Person transportierte der Rettungsdienst mit lebensbedrohlichen Verletzungen in notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus, 26 Personen wurden leichtverletzt. Bei einer Person konnte vor Ort nur noch der Tod festgestellt werden.
Ermittlungen und eingesetzte Kräfte
Nach Abschluss der Lösch- und Kontrollarbeiten wurde die Einsatzstelle zur Ermittlung der Brandursache an die Polizei übergeben.
Vor Ort befanden sich 157 Einsatzkräfte. Zur Sicherstellung des Grundschutzes wurden 10 Freiwillige Feuerwehren in den Dienst gerufen.
Im Einsatz waren 14 LHF (davon 2 LHF der Freiwilligen Feuerwehr und 2 LHF der Lehrfeuerwache), 2 DLK, 17 RTW, 4 NEF, 2 RTH, 1 LNA, 8 Sonderfahrzeuge und 9 Führungsdienste. Zudem waren die Schutzpolizei, die Kriminalpolizei, Medienvertretende sowie der Pressedienst der Berliner Feuerwehr anwesend.
Quelle der Meldung: Berliner Feuerwehr



