Am Donnerstagnachmittag (10.09.2026) stieß in Hamburg-Neuallermöhe ein Pkw mit einem Motorrad zusammen. Der 65-jährige Motorradfahrer verstarb vor Ort.
Gestern Nachmittag ist es im Stadtteil Neuallermöhe zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Motorrad gekommen, bei dem der Zweiradfahrer tödliche Verletzungen erlitt.
Nach den derzeitigen Erkenntnissen der ermittelnden Verkehrsdirektion Süd (VD 4) befuhr ein 89-jähriger Mann mit seinem Peugeot den Nettelnburger Landweg und bog auf Höhe des Henriette-Herz-Rings nach links ab. Aus bisher nicht geklärter Ursache kam es dabei zur Kollision mit dem entgegenkommenden Motorradfahrer, der in Richtung Bundesautobahn (BAB) 25 unterwegs war. Der Mann stürzte infolge des Zusammenstoßes und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu.
Obwohl umgehend Reanimationsmaßnahmen eingeleitet wurden, erlag der 65-jährige Mann noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Der 89-Jährige erlitt bei dem Verkehrsunfall ebenfalls Verletzungen und wurde durch einen Rettungswagen der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht.
Unfallaufnahme und Ermittlungen
Vor Ort übernahm ein Verkehrsunfall-Team der Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 2) die Unfallaufnahme. Die Beamtinnen und Beamten setzten dabei eine Drohne sowie einen 3D-Scanner ein und zogen einen Sachverständigen hinzu.
Da sich während der Maßnahmen Anhaltspunkte für eine körperliche Beeinträchtigung des 89-Jährigen ergaben, ordneten die Einsatzkräfte eine Blutprobenentnahme an und beschlagnahmten den Führerschein des Mannes.
Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes übernahm die psychosoziale Akutbetreuung der Zeuginnen und Zeugen.
Die Ermittlungen werden bei der VD 4 fortgeführt und dauern an.
Zeugenaufruf
In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach Zeuginnen und Zeugen. Personen, die den Unfallhergang beobachtet haben oder Hinweise zur Fahrweise der beteiligten Fahrzeuge vor der Kollision geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
Quelle der Meldung: Polizei Hamburg