Am Abend missachtete ein Pkw-Fahrer an einer Kreuzung in Dortmund ein Stopp-Zeichen und stieß mit einer 22-jährigen Motorradfahrerin zusammen. Sie wurde lebensgefährlich verletzt.
Missachtetes Stopp-Zeichen führt zu Zusammenstoß
Ersten Erkenntnissen nach befuhr ein Autofahrer um 19:22 Uhr die Lüserbachstraße in Richtung Osten. Zur selben Zeit war eine Motorradfahrerin auf der vorfahrtberechtigten Straße Friedrichshagen gen Norden unterwegs. Im Kreuzungsbereich von Lüserbachstraße und Friedrichshagen übersah der Pkw-Fahrer nach derzeitigem Ermittlungsstand das dortige Stopp-Zeichen und fuhr ohne zu bremsen in die Kreuzung ein.
Dort stieß das Auto mit dem Motorrad der 22-jährigen Kradfahrerin zusammen. Infolge der Wucht des Aufpralls wurde die Frau zunächst auf den Pkw geladen und anschließend auf die Straße geschleudert. Die Dortmunderin zog sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zu. Im Anschluss an die Erstversorgung am Unfallort brachte ein Rettungswagen die Verletzte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Leichtverletzte und Betreuung vor Ort
Der 44-jährige Pkw-Fahrer aus den Niederlanden und seine 35 Jahre alte Beifahrerin erlitten durch den Zusammenstoß leichte Verletzungen. Sie wurden vor Ort ambulant vom Rettungsdienst versorgt. Ein Begleiter der Motorradfahrerin, der mit einem zweiten Motorrad hinter ihr unterwegs gewesen war, erlitt einen Schock und erhielt ebenfalls medizinische sowie seelsorgerische Betreuung.
Spezialteam zur Unfallaufnahme eingesetzt
Zwecks Ermittlung des exakten Unfallablaufs wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam (VU-Team) der Polizei Dortmund hinzugerufen. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Dortmund wurden die beiden beteiligten Fahrzeuge zur Sicherung von Spuren beschlagnahmt.
Für die Spanne der Rettungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme blieb der Kreuzungsbereich komplett gesperrt. Zu nennenswerten Behinderungen des Verkehrs kam es hierbei nicht. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 30.000 Euro. Die Nachforschungen zum genauen Unfallthergang dauern an.
Quelle der Meldung: Polizei Dortmund